Sammlung  Berlin-Briefmarken
Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
Eine von vielen Fragen mit Antwort:
Frage:
Zur Frage "Wucher",
einfach mal die Angebote dieses Anbieters anschauen. Entweder ist der schwer erkrankt oder ein Kind, welches sich im Internet besser ......

... auskennt als der Sammleropa. Ich häng mein Hobby an den Nagel. Die hier aufgeführten Frauen erzielen keinen Euro bei Ebay. Der nennt diese Krücke auch noch "Vollstempel". Zu extreme Erscheinigungen im Internet mit unverständlich vielen Verkaufszahlen. Ob Briefmarken-Freund oder wie hier der "Briefbote". Ich will nicht mehr. Es ist sowieso kein Interesse der Nachkommen mehr vorhanden. Alles Gute für die Fans dieser Seite, die mich aufgeklärte,aber eben auch sehr nachdenklich gemacht hat. Gruß aus Berlin Joachim
Antwort:
Die Philatelie ist, wie sie ist und, das wissen zwischenzeitlich fast alle, sie ist durchwoben, von Menschen, im übertragenen Sinne, aller Coleur - bis hin zu Kriminellen. Da ist es gut zu wissen, daß jeder einzelne Nutzer dieses Marktes völlig eigenständig bestimmen kann, was er mitmacht und was nicht, was er achtet, was er mißachtet - vor allem, was er draus macht. Würde ich mich über alles bis hin zur "Aufgabe" meines Denkens und Handelns beeinflussen lassen, wäre ich suizitgefährdet.

Und was hat Briefmarkensammeln mit den Interessen von Nachkommen zu tun? Das ist eines der persönlichsten Hobbys, die man sich vorstellen kann. Meine Kinder und / oder Enkel schauen mir auch nicht über die Schulter, wenn ich, eingegraben zwischen Alben und Katalog mit Pinzette und Lupe Zuordnungen suche - ich würde es wahrscheinlich auch garnicht merken.

Wenn auch, da bin ich mir sicher, mich so mancher Spinner für einen Spinner hält, ich liebe dieses Hobby, zumal es mir u.a. manche schlechte Fernsehsendung erspart und Zeit sinnvoll nutzbar macht.

Also, wieder einmal: Nachdenken, sich an die eigenen Stärken erinnern und genießen.
Purple succulents

Briefmarken zu sammeln bedeutet, ein Hobby zu haben, das man frei und nur für sich gestalten kann - und es gibt zahllose Varianten. Wie er das tut, kann, nein, muß jeder unter Hinzuziehung vorhandener, oft gegensätzlicher Informationen deuten lernen und seine Schlüsse daraus ziehen.

Eine andere, meist schmerzliche Entscheidungshilfe, sind Erfahrungen, die man mit irgendetwas gemacht hat. Die Leser meiner Seiten wissen was ich meine.

Zurückgezogen auf das Sammelgebiet „Berlin“ (kann auch jedes andere sein) und dessen gestempelte Briefmarken in ihrer schönsten Form, zentrisch und sauber von normalen Postämtern gestempelt, ist das eine echte Fleißaufgabe mit höchstem Vergnügungsfaktor. Voraussetzung ist, Spaß am (oft auch ergebnislosen) Suchen, also Sammeln und am Ende beim Finden (meist Stück für Stück) zu haben und nur höchste Qualität zu akzeptieren. Ein interessanter Effekt ist übrigens, dass jede gestempelte Briefmarke ein Unikat ist, denn kein Stempel ist genau wie jeder andere gesetzt und damit immer wieder erkennbar.

Ich möchte auch noch auf die wunderbare Variante des Sammelns von Briefen und Ganzsachen hinweisen, die ich sehr schätze. Sie ergänzt jede (auch meine) Sammlung aufs Schönste.

Hierzu kann ich den     Blog     von Werner Rittmeier sehr empfehlen. 

Da mein Budget limitiert ist, fallen teure und (sowieso) allerteuerste Raritäten aus meiner Wunschliste komplett raus und bei dem, was ich sammle (mir leisten kann), bin ich bereit, das zu zahlen, was ein Objekt wert ist (mal zu viel?, mal günstig). Und die Wahrscheinlichkeit, bei einem Wiederverkauf den eingesetzten Betrag wieder zu erzielen ist mir auch wichtig – aber, das weiß ich auch, nicht zu garantieren.

Damit man versteht, was ich meine, möchte ich in kurzen oder längeren Abständen, immer wieder durch neue Bilder ergänzt, unter „Berlin-Sammlung“ zeigen, wie eine solche Sammlung aussehen / aufgebaut werden könnte, zeigen, was möglich ist, auf was es ankommt.

Viel Spaß beim Anschauen !