Sammlung  Berlin-Briefmarken
Die einzige Methode, gesund zu bleiben, besteht darin, zu essen, was man nicht mag, zu trinken, was man verabscheut, und zu tun, was man lieber nicht täte.
Mark Twain
Eine von vielen Fragen mit Antwort:
Gefälschte SMD der DDR im Angebot eines ......

... Muster-SMH der DDR kommen eigentlich schon nicht vor, aber auch der Stempel ist gefälscht, wenn man ihn mit dem im Richter-Katalog abgebildeten vergleicht. Schade, das solche Sachen dann kommentarlos bei einem Auktionshaus angeboten werden. Quelle: Internet Autor: Joe
Antwort:
Prinzipiell werden Marken mit dem Aufdruck Muster versehen, wenn sie postseitig "Geschäfts- oder sonstigen Partnern zur Ansicht vorgelegt werden und postalisch nicht genutzt werden sollen. Ungültige Briefmarken, nein Muster, also. Daß sie gesammelt werden, ist die Entscheidung des Einzelnen, für mich jedoch unmöglich. Ungeprüft sowieso - und ich bezweifle, ob ob ein Prüfer die von Ihnen gezeigten Kartons überhaupt prüft, das hat ja mit Briefmarken überhaupt nichts zu tun. Aber Bitteschön, schaut man sich im Mi.-Spezial Band 1 BUND die Nr. XI. (Adenauer) an, die von der dann endgültig verausgabten Marke 567 farblich abweicht - dafür stehen € 5.000,-- im Katalog, MiNr. XII (MiNr. 610), die geringfügig anders ist als das spätere Original oder MiNr. X, die garnicht verausgabt wurde, die gar für € 12.000,-- im Katalog steht. Drei Beispiele von Marken, die es als postalisch nutzbare Briefmarken garnicht gibt. Sowas wird katalogmäßig erfaßt, alle philatelistische "Größen", auch der Michel, haben solche Mustermarken vorgelegt bekommen, das läßt man sich doch nicht entgehen. Andererseits läßt man, eines von vielen Beispielen, klar unterscheidbare, von der Post sogar beschriebene Ausgaben wie die unterschiedlichen Fluoreszenzen bei den B&S "unter den Tisch" fallen. Willkür? Egoismus? Wahrscheinlich.
Purple succulents

Briefmarken zu sammeln bedeutet, ein Hobby zu haben, das man frei und nur für sich gestalten kann - und es gibt zahllose Varianten. Wie er das tut, kann, nein, muß jeder unter Hinzuziehung vorhandener, oft gegensätzlicher Informationen deuten lernen und seine Schlüsse daraus ziehen.

Eine andere, meist schmerzliche Entscheidungshilfe, sind Erfahrungen, die man mit irgendetwas gemacht hat. Die Leser meiner Seiten wissen was ich meine.

Zurückgezogen auf das Sammelgebiet „Berlin“ (kann auch jedes andere sein) und dessen gestempelte Briefmarken in ihrer schönsten Form, zentrisch und sauber von normalen Postämtern gestempelt, ist das eine echte Fleißaufgabe mit höchstem Vergnügungsfaktor. Voraussetzung ist, Spaß am (oft auch ergebnislosen) Suchen, also Sammeln und am Ende beim Finden (meist Stück für Stück) zu haben und nur höchste Qualität zu akzeptieren. Ein interessanter Effekt ist übrigens, dass jede gestempelte Briefmarke ein Unikat ist, denn kein Stempel ist genau wie jeder andere gesetzt und damit immer wieder erkennbar.

Ich möchte auch noch auf die wunderbare Variante des Sammelns von Briefen und Ganzsachen hinweisen, die ich sehr schätze. Sie ergänzt jede (auch meine) Sammlung aufs Schönste.

Hierzu kann ich den     Blog     von Werner Rittmeier sehr empfehlen. 

Da mein Budget limitiert ist, fallen teure und (sowieso) allerteuerste Raritäten aus meiner Wunschliste komplett raus und bei dem, was ich sammle (mir leisten kann), bin ich bereit, das zu zahlen, was ein Objekt wert ist (mal zu viel?, mal günstig). Und die Wahrscheinlichkeit, bei einem Wiederverkauf den eingesetzten Betrag wieder zu erzielen ist mir auch wichtig – aber, das weiß ich auch, nicht zu garantieren.

Damit man versteht, was ich meine, möchte ich in kurzen oder längeren Abständen, immer wieder durch neue Bilder ergänzt, unter „Berlin-Sammlung“ zeigen, wie eine solche Sammlung aussehen / aufgebaut werden könnte, zeigen, was möglich ist, auf was es ankommt.

Viel Spaß beim Anschauen !